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Fischer
09 August 2007 19:39 | Konstanz
Hans Fischer August 2007
Betr. Gästebuch, Dipl.-Ing. Norbert Derksen 16.6. u. 18.7.2007
und Petershauser Kirchenkompass Nr. 50: "Aberglaube"
Die o.g. Texte von Herrn Derksen lassen leider erst nach mehrmaligem Lesen ihre Intention vermuten: Handelt es sich um einen Vorwurf an unsere Kirche, sie lehre unter Bezug auf z.B. Einsteins Relativitätstheorie eine fragwürdige Erkenntnis und daraus ein für die Menschheit massiv schädliches Wissen? Und das aus Feigheit und Opportunismus?
Eine Theorie ist der Versuch, wahrgenommene ("geschaute") Vorgänge logisch/mathematisch dem derzeitigen Wissensstand entsprechend zu beschreiben. (Vgl. Platon, Politeia)
Ganz recht: Eine Theorie stellt keineswegs den Anspruch auf das Erkennen absoluter Wahrheit. Diese Möglichkeit bleibt der beschränkten menschlichen Erkenntnis-Fähigkeit verschlossen.
Es ist sicher nicht die Absicht unserer Kirche, der menschlichen Ursünde zu erliegen: "Eritis sicut deus - scientes ..." - "Ihr werdet sein wie Gott - Erkennende ...". Beschränkt menschliche Erkenntnis erreicht "Entes ab alio", also vom Schöpfer-Gott Erschaffenes. Sein Können und seine Beweggründe, z.B. seine unendliche Liebe, bleiben menschlicher Erkenntnis und menschlichem Wissen verschlossen. Wir wollen und können und dürfen es aber glauben.
Genau nur das ist der Auftrag unserer Kirche: Sie zeigt uns den Zugang zu diesem Glauben und lehrt uns die Möglichkeit, mit den Bitten an unseren himmlischen Vater von den Übeln unseres beschränkten Daseins erlöst zu werden. Ist das ein Aberglaube?.
Betr. Gästebuch, Dipl.-Ing. Norbert Derksen 16.6. u. 18.7.2007
und Petershauser Kirchenkompass Nr. 50: "Aberglaube"
Die o.g. Texte von Herrn Derksen lassen leider erst nach mehrmaligem Lesen ihre Intention vermuten: Handelt es sich um einen Vorwurf an unsere Kirche, sie lehre unter Bezug auf z.B. Einsteins Relativitätstheorie eine fragwürdige Erkenntnis und daraus ein für die Menschheit massiv schädliches Wissen? Und das aus Feigheit und Opportunismus?
Eine Theorie ist der Versuch, wahrgenommene ("geschaute") Vorgänge logisch/mathematisch dem derzeitigen Wissensstand entsprechend zu beschreiben. (Vgl. Platon, Politeia)
Ganz recht: Eine Theorie stellt keineswegs den Anspruch auf das Erkennen absoluter Wahrheit. Diese Möglichkeit bleibt der beschränkten menschlichen Erkenntnis-Fähigkeit verschlossen.
Es ist sicher nicht die Absicht unserer Kirche, der menschlichen Ursünde zu erliegen: "Eritis sicut deus - scientes ..." - "Ihr werdet sein wie Gott - Erkennende ...". Beschränkt menschliche Erkenntnis erreicht "Entes ab alio", also vom Schöpfer-Gott Erschaffenes. Sein Können und seine Beweggründe, z.B. seine unendliche Liebe, bleiben menschlicher Erkenntnis und menschlichem Wissen verschlossen. Wir wollen und können und dürfen es aber glauben.
Genau nur das ist der Auftrag unserer Kirche: Sie zeigt uns den Zugang zu diesem Glauben und lehrt uns die Möglichkeit, mit den Bitten an unseren himmlischen Vater von den Übeln unseres beschränkten Daseins erlöst zu werden. Ist das ein Aberglaube?.
m513901
31 Juli 2007 21:31 |
Super coole Webseite muss ich schon sagen!!!!!
Alles Gute
m513901
Alles Gute
m513901
Dipl.-Ing. Norbert Derksen
18 Juli 2007 17:12 | Konstanz
Den Ausführungen über den Aberglauben in der Jubiläumsausgabe des Petershauser Kirchenkompasses ist grundsätzlich zuzustimmen, wenngleich sie durchaus noch präzisiert und konkreter gefaßt werden könnten, ist doch vieles, was heutzutage unter dem Deckmantel der Wissenschaft daherkommt wie beispielsweise die sogenannte „Relativitätstheorie“, die wissenschaftsgläubigen Zeitgenossen von den gleichgeschalteten Medien — hier sind auch ARTE und PHOENIX nicht besser als RTL II! — willfährig als Gipfel menschlicher Erkenntnis verkauft wird, nichts als Aberglaube, und zwar von besonders folgenschwerer Ausprägung. Umso bedauerlicher ist es, daß sich sogar bekannte kirchliche Würdenträger bis in die höchsten Kreise hinein vom schönen Schein der Fortschrittlichkeit blenden lassen und mit aktiver Verfechtung dieser Irrlehre den Einflüsterungen des „Vaters der Lüge“ und seiner „falschen Propheten“ erliegen, das „Wirken des Gottesgeistes“, der ja das „Lebensprinzip der Kirche“ sein und bleiben soll, schmerzlich dort vermissen lassend, wo Unbedarftheit und Beschränktheit als Entschuldigung herhalten müssen, was kaum flächendeckend angenommen werden kann. Soweit es aber aus schnödem Opportunismus und mangelnder Zivilcourage geschieht, spricht es genau jener „Ehrlichkeit“ und „Eindeutigkeit“ Hohn, welche erst gerade in der Festpredigt am vergangenen Sonntag so vollmundig beschworen wurden als Garanten für die Vermittlung von „Geborgenheit“ in der Kirche. Wie rechtfertigt letztere ihre Feigheit und Furcht vor der Wahrheit, deren Anwältin sie eigentlich sein sollte, in krasser Verkennung der Maxime des Aurelius Augustinus, welcher noch meinte: „Si de veritate scandalum sumitur, utilius permittitur nasci scandalum quam veritas relinquatur“?


Florian Rebel
19 Juni 2007 19:24 | Eppingen- Rohrbach
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Lieber Herr Pfr. Rudiger und liebe Sonja,
Viele Grüße aus dem badischen Norden an den schönen Konstanzer See.
Viele Grüße Florian
Viele Grüße aus dem badischen Norden an den schönen Konstanzer See.
Viele Grüße Florian
Dipl.-Ing. Norbert Derksen
16 Juni 2007 21:53 | Konstanz
Was den „Glauben“ als solchen angeht, so ist ihm ja, soweit es sich nicht um den bloßen Ausschluß mindestens einer von einander direkt widersprechenden Aussagen geht, mit Rationalität nicht beizukommen. Nun gibt es doch aber nicht nur „Glauben“, sondern u. a. auch „Wissen“. Und solange die Kirche, die sich bekanntlich das Eintreten für „Wahrheit“ und „Gerechtigkeit“ auf ihre Fahnen geschrieben hat, aus Feigheit oder Opportunismus nicht ihre Stimme erhebt, wenn erkennbar auf Gebieten des „Wissens“ zu massivem Schaden der Menschheit die Lüge grassiert, bleibt sie für mich unglaubwürdig.
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