Petershauser Kirchenkompass
Grußwort
„Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade…“
Liebe Christen, liebe Leserinnen und Leser,
Heiliger des Monats: Benedikt von Nursia (um 480 – 547)
Ordensgründer, „Vater des abendländischen Mönchtums“, Patron der Lehrer und Schüler, der Höhlenforscher und der Sterbenden
Gedenktag: 11. Juli
Darstellung: Im schwarzen Ordenshabit mit Kruzifix und Regelbuch, oft zusammen mit anderen Heiligen, z. B. seiner Zwillingsschwester Scholastika
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Urlaub ist…
Urlaub ist, wenn ich allmählich ruhiger und langsamer werde. In den Ferien ist Zeit für sonst kaum beachtete Dinge wie Musik hören und Bücher lesen. Das ist eine verlockende Urlaubsdefinition. Zeit für die Eroberung des Nutzlosen; genießen, dass tägliche Pflichten weniger werden. Einfach Ruhe behalten, auch wenn Stunden vertrödelt werden über einem guten Buch oder in der warmen Sonne sitzen oder einfach nur sitzen bleiben nach einem guten Essen.
Rückblicke der Senioren
Die Senioren von Bruder Klaus
Unser Maiausflug am 20. Mai, war es wirklich Mai? Es war auf jeden Fall kalt wie im September. Mit zwei Planwagen, jeder von zwei kräftigen Kaltblutpferden gezogen, ging es in die schöne Hegaulandschaft. Leider ging unsere Reise nicht in das Naturschutzgebiet, da dieses unter Wasser stand. In der Scheune wartete ein kaltes Vesper auf uns. Tee und ein Schnäpschen waren die meist gewünschten Getränke. Ein Lichtblick war unsere schöne Maiandacht in der Kirche zum hl. Kreuz in Überlingen am Ried. Herzlichen Dank an Herrn Pfr. Jörger, vergelt’s Gott an unsere Autofahrer, die Herren Ernst Peter, Helmut Graf, Wolfgang Jörger, Herrn Hauser und Herrn Robert Keller.
Der Gebhardschor feiert sein 100jähriges Bestehen
Feierliches Pontifikalamt zum Patrozinium
Deutschland war noch ein Kaiserreich, der 1.Weltkrieg kam erst vier Jahre später, und Petershausen bestand aus ein paar Straßenzügen nördlich der Rheinbrücke. Aber die imposante Volksschule stand schon, und dort begann der 1910 gegründete Kirchenchor der neuen Pfarrkuratie St. Gebhard zu proben und in Gottesdiensten zu singen.Weiterlesen: Der Gebhardschor feiert sein 100jähriges Bestehen
Kinder und Familien
Kinder sind in allen unseren Gottesdiensten willkommen. Für die Jüngsten stehen in allen drei Kirchen Maltische und Bilderbücher bereit. Ganz besonders laden wir Kinder und Eltern zu folgenden Gottesdiensten ein:
- Sonntag 11. Juli um 11.00 Uhr Familiengottesdienst in St. Gebhard mit den „Kängurus“ und „Odem“, anschließend Gemeindefest
- Sonntag 18. Juli um 10.00 Uhr Patrozinium in St. Gebhard und 100 Jahre Gebhardschor (siehe auch Seite 14)
- Mittwochs um 8.00 Uhr Schülergottesdienst in der Sonnenhaldeschule
Brandkatastrophe Kinderhaus „Edith Stein
Wie Sie alle wissen, ist in der Nacht vom 10. zum 11. Juni das Kinderhaus „Edith Stein“ vollständig abgebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, der Schaden wird mit 3-4 Millionen beziffert. Besonders schlimm ist das für die Kinder, die nun für einige Jahre in Notunterkünften (z.B. KiKuz) unterkommen müssen. Deshalb bitten wir die Mitglieder der Seelsorgeeinheit um Spenden für einen Neubau des Kinderhauses.
Spendenkonto: Wiederaufbau Kinderhaus
Volksbank Konstanz, Bankleitzahl 69291000
Kontonummer: 22 70 000 07
Geben Sie bitte Ihre vollständige Adresse an, wenn Sie eine Spendenquittung wünschen.
Die Senioren laden ein
Die Senioren St. Suso und Bruder Klaus
laden ein zur Ausfahrt am Mittwoch, den 7. Juli
Warum ich den Orgelneubau als Mitglied unterstütze ...
Damit das festliche „Gloria“ der Orgel in der Osternacht nicht mehr so traurig klingt wie bei dem kleinen Orgelpositiv in diesem Jahr.
Ministrantin, 18 Jahre
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Kirchenmusik
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Sonntag |
Pontifikalamt zum Patroziniums |
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18. Juli |
J.Haydn: „Paukenmesse“ (ohne Credo) |
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10.00 Uhr |
für Soli, Chor und Orchester; G.P. da Palestrina, |
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St. Gebhard |
„Credo a cappella”; Verleihung der „Palestrina- |
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Medaille“ zum 100jährigen Jubiläum (siehe Seite 14) |
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Freitag |
„casus improvisus“ – ein Orgelimprovisationskonzert |
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23. Juli |
nach Themen aus dem Publikum mit Anna Vavilkina |
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19.30 Uhr |
(Detmold) |
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Bruder Klaus |
Eintritt frei, Spenden erbeten |
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Freitag |
„Viel Wirbel um die Blockflöte“ – ein mitreißendes |
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30. Juli |
MusikErlebnis aus Flötenklängen und Trommel- |
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20.00 Uhr |
schlägen mit Kristina Schoch und Leif Karlsson („Royal |
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St. Gebhard |
Masques“); Eintritt frei, Spenden erbeten |
Glaubenskurs – „Das Gebet des Herrn: Vater unser“
Herzliche Einladung an alle Menschen, die den katholischen Glauben besser kennen lernen und vertiefen möchten. Der nächste Glaubenskurs findet am Abend des 21. Juli um 20.00 Uhr im Gemeindesaal der Bruder-Klaus-Kirche statt. Jeder Abend behandelt einen Aspekt des Glaubens. Im Juli werden wir über das Thema: „Das Gebet des Herrn: Vater unser“ sprechen. Gegen 22.00 Uhr schließt sich in der Werktagskapelle eine eucharistische Anbetung an, danach wird die Komplet, das Abendgebet der Kirche, gebetet. Der eucharistische Segen und die gesungene marianische Antifon beschließen den Abend.
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Fahrt nach Taizé, 5. September bis 12. September
Taizé ist ein kleines Dorf im Burgund (Frankreich). Im August 1940 kommt Frère Roger 25-jährig hierher, um eine Gemeinschaft zu gründen, ein "Gleichnis der Gemeinschaft" zu verwirklichen und es mitten in die Not der Zeit zu stellen. Nach zwei Jahren schließen sich ihm die ersten Brüder an. Jahr für Jahr wird die Gemeinschaft größer, der heute etwa hundert Brüder verschiedener Konfession aus über 25 Nationen angehören.
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Gebhardsfestwoche vom 11.-18. Juli „Aufstehn, aufeinander zugehn“
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Einführendes zur „Göttlichen Liturgie“ in der Orthodoxen Kirche
Wenn man einen orthodoxen Christen fragt, was seinen Glauben prägt und ihn von anderen Christen unterscheidet, so wird er wohl kaum – wie es viele westliche Christen vermutlich täten – auf bestimmte identitätsstiftende Personen (die Katholiken auf den Papst, evangelische Christen auf die Reformatoren) verweisen, sondern auf die Art und Weise erzählen, wie in seiner Kirche Gottesdienst gefeiert wird. Die Liturgie ist hier etwas, das Identifikation stiftet: Der einzelne Gläubige ist sich den jahrhundertalten Traditionen bewusst, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Der gefeierte Glaube, wie er in den Riten, Gesängen und Gebeten zum Ausdruck kommt, prägt die Identität der Kirchen des christlichen Orients.
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