Orgelbauprojekt
| Nachdem die jetzige Orgel der Pfarrei Sankt Gebhard nachweislich technisch verbraucht ist, klanglich schon lange nicht mehr der Feierlichkeit einer Liturgie gerecht wird und sich insgesamt nicht auf dem Stand eines hochwertigen Instruments befindet, ist der Bau einer neuen Orgel geplant und erforderlich. |
| Nun baut man eine neue Orgel nicht von heute auf morgen. Viele Menschen sind bereits an der Planung beteiligt, und auch der Bau des Instruments selbst erfordert viele Arbeitskräfte. Der erste und - vor allem in der heutigen Zeit - schwierigste Schritt beim Bau einer neuen Orgel ist jedoch die Klärung der Finanzierung. So eine Orgel kostet - je nach Größe der Orgel - viel Geld. Geld, das lange nicht mehr so locker auszugeben ist. Aber auch Geld, das sich lohnt, auszugeben. |
| Alle Beteiligten wünschen sich ein Instrument, das in erster Linie der Würde seines “Wirkungsortes” gerecht wird. Es soll eine Orgel gebaut werden, die auch noch Jahrzehnte nach ihrer Einweihung Freude bereitet, deren Klänge Trost spenden, Trauer und Freude mittragen, eben all die Facetten einer lebendigen Liturgie klanglich bereichern kann. |
| Die geplante Orgel: |
| Mit den genannten Organisten, dem jetzigen Gemeindepfarrer Dr. Andreas Rudiger, dem Gutachten des Orgelinspektors Georg Koch aus Singen und der Zustimmung des Pfarrgemeinderats wurde 2003 beschlossen, den Neubau einer großen Orgel in St.Gebhard zu planen. |
| Sie soll einerseits den musikalischen Aufgaben der Gemeinde dienen, als repräsentatives Instrument einer auch für große musikalische Aufführungen genutzten Kirche aber auch konzertante Aufgaben erfüllen können. |
| Die "3. Orgel" von St.Gebhard wird mit ihrer dem Orgelwerk direkt verbundenen Spielanlage und der inzwischen in Orgelneubauten wieder üblichen mechanischen Traktur weiterhin über 3 Manuale und Pedal mit 48 Registern verfügen und sowohl dem historischen Klang der Barockzeit nachspüren als auch große romantische und neuzeitliche Werke klangtreu spielbar machen und dabei, jedem Barockhistorismus abhold (der den Organisten bei der Registereinstellung das Leben so schwer machen kann!), die neuen digitalen Möglichkeiten der elektronischen Setzeranlage (Vorwahl der Registrierungen) und des Speicherkartensystems nutzen (jeder Organist kann seine eigenen Klangprogramme abspeichern und aufrufen). |
| Hier finden Sie die Disposition der neuen Orgel. |
| Nachdem der Denkmalschutz keine Einwendungen gegen den Abbau des jetzigen Orgelwerks erhoben hat – die Sichtfront (Prospekt), die wie wie das ganze Gotteshaus dem Stil der "Neuen Sachlichkeit" der 20er-Jahre zuzurechnen ist, soll aber erhalten bleiben -, bemüht sich der 2003 gegründete "Orgelbauverein St.Gebhard" intensiv um Mitgliederwerbung, Bewusstmachung seiner Aufgabe in Gemeinde und Stadt und Sammlung finanzieller Mittel, deren Bedarf im hohen sechsstelligen €-Bereich liegt. |







