Chronik der Pfarrei Sankt Suso 1970 bis 1974
1970
Triduum und Patrozinium im Januar stehen unter dem Thema »Geistliche Berufe«. Prediger ist Pater Guttmann aus Freiburg.
Ab 2. August gelten neue Gottesdienstzeiten. Erstmals wird am Samstag um 18.30 Uhr eine Vorabendmesse angeboten. Die beiden Sonntagsgottesdienste sind um 8 und um 10 Uhr.
Ins Ferienlager fahren die Mädchen nach Blons im Großen Walsertal, die Buben nach Bargis ob Flims in Graubünden.
Am 21./22. November ist die Gemeinde wieder zum Bazar in die Turnhalle der Haidelmoosschule eingeladen.

Innenansicht der alten Suso-Kirche
1971
Zum 1. Januar stellt das lange von Pfarrer Albert Ainser redigierte »Suso-Blatt« sein Erscheinen ein.
Zu Triduum und Patrozinium weilt Spiritanerpater Josef Wipper aus Menden (Sauerland) in St. Suso. Der Kirchenchor singt die "Missa brevis B-Dur" (KV 275) von Wolfgang Amadeus Mozart.
Ein kleines Haus neben dem Pfarrhaus (Alter Bannweg 3) steht nach einer Renovation als Gruppenheim zur Verfügung.
Am 15. März wird im Berchengebiet die Pfarrkuratie St. Gallus errichtet. Dazu werden Gebiete der Pfarreien St. Martin, St. Suso (südl. der Fürstenbergstraße) und Bruder Klaus (südl. der Bahnlinie) abgetrennt. Die Benediktion der neuerbauten Kirche geschieht am 17. Oktober durch Münsterpfarrer Ernst Zeiser (1911-1992). Den Gottesdienst feiert Pfarrer Conrad Stengele (1913-1993) von Allmannsdorf unter Mitwirkung von Pfarrer Otto Fügle und Pater Theo Herrmann, dem Seelsorger von St. Gallus.
Ziele der Ferienlager sind Riezlern im Kleinen Walsertal (Mädchen) und St. Gerold im Großen Walsertal (Buben).
Der alljährliche Bazar zugunsten des Gemeindezentrums ist dieses Jahr im Schwesternhaus.
1972
Gast beim Suso-Fest ist Salesianerpater Herbert Bihlmeyer aus Benediktbeuren.
Die beiden Ferienlager sind in Sonntag im Großen Walsertal.
Am 11./12. November darf die Pfarrei St. Suso für ihren Bazar das neue Gemeindezentrum St. Gallus benutzen.
1973
Triduum und Suso-Patrozinium kann die Gemeinde mit dem ehemaligen Volksmissionar der Erzdiözese, Geistl. Rat Josef Reichenbach, feiern.
Im Januar kommt nach Zustimmung von Stadtrat und Bauausschuss ein Grundstückstausch mit spitälischem Gelände zustande, wodurch der Bauplatz für das neue Gemeindezentrum zwischen alter Kirche und Friedhof gesichert ist.
Bei der Pfarrgemeinderatswahl am 18. März werden folgende Personen gewählt: Günther Blessing, Anton Hiller jun., Edwin Gräble, Gerhard Hauser, Ferdinand Brunner, Josef Albrecht, Anton Hiller sen., Elisabeth Honold (Gerhard Hoppe), Agnes Brunner, Lucia Berchner, Josef Brunner jun., Ernst Isele, Karl Fritz (Maria Wegmann), Else Forster, Ernst Haug, Dieter Kreiter. Hinzugewählt werden: Melchior Hauber, Günther Rau, Hermann Rost, Kurt Wolfer. Vorstand: Edwin Gräble (Ernst Isele), Gerhard Hauser, Günther Blessing. Den Stiftungsrat bilden Pfarrer Fügle, Edwin Gräble (Ernst Isele), Günther Blessing, Gerhard Hauser, Ernst Haug, Melchior Hauber, Lucia Berchner. In Klammem angegebene Personen sind im Laufe der Amtszeit für ausgeschiedene Mitglieder nachgerückt.
Die Pfarrei St. Gallus schließt sich dem gemeinsamen Bildungswerk von St. Suso und St. Martin an.
Unter Leitung von Melchior Hauber wird am 6. Juni das Altenwerk St. Suso gegründet.
Das Bubenlager ist in Flumserberg SG, die Mädchen sind in Unteriberg SZ.
Am Pfarreifest mit Bazar und Tombola in der Turnhalle der Haidelmoosschule (3./4. November) kann ein Modell des geplanten Gemeindezentrums St. Suso gezeigt werden.
Am 19. November stirbt Pfarrer Albert Ainser im Krankenhaus von Radolfzell und wird unter großer Anteilnahme in Überlingen am Ried beerdigt.
Zum Jahresende zählt die Pfarrei St. Suso 4.200 Katholiken.

Alte und neue Suso-Kirche im Bau 1974
1974
Die Predigt bei Triduum und Festgottesdienst am Patrozinium hält Pallotinerpater Adolf Eustachi, Rektor der Konstanzer Niederlassung.
Am Josefstag (19. März) ist es endlich soweit. Nach Plänen des Erzbischöfl. Bauamtes Konstanz unter Leitung von Baudirektor Johannes Büchner in Zusammenarbeit mit Baudirektor i. R. Max Schätzle kann mit dem Bau der neuen Kirche und des Gemeindezentrums begonnen werden.
Fast gleichzeitig wird neben dem Kindergarten der Neubau der Sozialstation St. Konrad in Angriff genommen.
Die Buben verbringen ihre Sommerferien in Damüls, die Mädchen in Sedrun GR.

Mädchenlager 1974: Ankunft in Sedrun (Graubünden)
Am 24. September läßt sich Pfarrer Otto Fügle aus gesundheitlichen Gründen in die kleinere Pfarrei Hagnau versetzen. Sein Abschied wird mit einem Festgottesdienst und einem Gemeindeabend im »Rössle«-Saal in Wollmatingen begangen.
Am 3. Oktober trifft als Nachfolger Pfarrer Norbert Schäffauer in St. Suso ein, der zuvor Pfarrer auf dem Feldberg im Schwarzwald war. Seine Investitur durch Dekan Emanuel Frey ist am 17. November.
Für das Gemeindefest im November stellt die evang. Petruspfarrei ihr neues, an der Ecke Wollmatinger Straße/Riesenbergweg errichtetes Gemeindezentrum zur Verfügung.





