Chronik der Pfarrei Sankt Suso 1975 bis 1979
1975
Wichtigstes Ereignis nach dem Patrozinium im Januar mit Rektor Werner Kleiser aus Freiburg ist die Grundsteinlegung für die neue Suso-Kirche durch Dekan Emanuel Frey am 20. April. Der Festtag wird mit einem Pfarrabend im Gasthaus »Linde« abgeschlossen.
Am 12. Mai stirbt Pfarrer Otto Fügle im Krankenhaus Überlingen an den Folgen eines Schlaganfalls. Er wird auf dem Konstanzer Hauptfriedhof im gemeinschaftlichen Grab der Konstanzer Priester beerdigt.
In diesem Jahr begeht die Pfarrei das Fronleichnamsfest erstmals mit einer Eucharistiefeier im Hof der Haidelmoosschule und einer anschließenden Prozession zur Kirche in einer Form, die bis 2002 beibehalten wurde.
Am 6. Juni entsteht das von Melchior Hauber bis 1988 geleitete Altenwerk St. Suso.
Das Mädchenlager ist in Scardanal/Bonaduz GR.
Dank des tatkräftigen Einsatzes von Pfarrer Schäffauer konnten die Innenausbauarbeiten von Kirche und Gemeindezentrum im Herbst abgeschlossen werden. Mit der Übernahme der neuen Kirche am 18./19. Oktober beginnt ein neuer Abschnitt im Leben der Pfarrei St. Suso, die sich am Samstagabend in den Räumen unter der Kirche zu einem Tanzabend erstmals trifft. Nach dem Festgottesdienst am Sonntag folgen Darbietungen der Jugend und ein großer Gemeindeabend im Pfarrsaal. Die Pfarrbücherei zieht vom Pfarrhauskeller in den Gemeindesaal.
Die alte, jetzt funktionslos gewordene Kirche wird abgerissen. Waren die drei Glocken von 1949 und die Orgel in die neue Kirche übernommen worden, so erhält der Hochaltar in der Stadtkirche von Engen eine neue Funktion als Muttergottesaltar. Die Turmuhr findet im alten Allmannsdorfer Rathaus ihre weitere Verwendung.
Am 30. November ergeht erstmals die Einladung zu einem Frühschoppen, der nach dem Hauptgottesdienst die Möglichkeit zu Kontakten und Gesprächen bietet.
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Geistlicher Rat |
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1976
Am 25. Januar nimmt Weihbischof Karl Gnädinger (1905-1995) die feierliche Konsekration der Suso-Kirche vor. Konzelebranten sind Dekan Emanuel Frey und Oberstudienrat Bruno Kirchgäßner (1911-2007).
Zu einem Kontaktgespräch und Erfahrungsaustausch treffen sich am 28. Juni der Pfarrgemeinderat von St. Suso und der Ältestenrat der evang. Petruspfarrei.
Die Ferienlager sind in Schwyz (Mädchen) und Jakobsbad AI (Buben).
Zur Firmung von 180 Firmlingen weilt Bischof Dominik Kalata am 22. Oktober in St. Suso.

Kirchweihe 1976 mit Weihbischof Karl Gnädinger
links Pfr. Schäffauer mit Dekan Emanuel Frey,
rechts OStR Pfr. Bruno Kirchgäßner
1977
Zum Patrozinium ist Pfarrer Paul Heizmann aus der Nachbarpfarrei St. Martin zu Gast.
Am 20. März ist Wahl eines neuen Pfarrgemeinderates. Diesem Gremium gehören folgende Personen an: Pfarrer Schäffauer, Sr. Clementia, Sr. Franziska, Lucia Berchner, Josef Brunner, Ferdinand Brunner, Hildegard Brunner (Eberhard Merk), Elfriede Fahl, Edwin Gräble, Melchior Hauber, Ernst Haug, Gerhard Hauser, Anton Hiller sen., Anton Hiller jun. (Eduard Vogt), Mechthild Hund, Ernst Isele, Günter Jerger, Günther Rau, Maria Wegmann. Der Vorstand: Ernst Isele (Vorsitzender), Gerhard Hauser, Anton Hiller jun. (Günther Rau). Stiftungsrat: Pfarrer Schäffauer, Ernst Isele, Ernst Haug, Lucia Berchner, Günther Rau, Gerhard Hauser, Edwin Gräble. Nachrückende Personen sind in Klammern gesetzt.
Das Bubenlager ist in Jakobsbad AI, die Mädchen sind in Oberberg ob Schwyz.

Besuch vom Bischof Mugendi aus Kisii/Kenia
links Missio-Präsident Prälat Bernd Kaut, rechts Pfr. Schäffauer
1978
Die Mädchen fahren nach Waltensburg GR ins Ferienlager, die Buben nach Cumbels GR.
Ein Gemeindeabend mit Dias vor dem Patrozinium bietet einen Rückblick auf 40 Jahre Pfarrei St. Suso. Zu diesem Jubiläum erscheint auch eine Festschrift.
1979
Zum Patrozinium im Januar hält Prof. Dr. Dr. Wolfgang Müller (1905-1983) aus Freiburg einen Vortrag mit dem Thema: »Heinrich Suso und seine Zeit«.
Das Bubenlager ist in Vitznau am Vierwaldstättersee, Ziel der Mädchen ist Riezlern im Kleinen Walsertal.
Am 17. November firmt Erzbischof Oskar Saier (1932-2008) 168 Jugendliche von St. Suso.
In Freiburg erhält am 25. November Bernhard Mette die Weihe zum Diakon. Er wird als ständiger Diakon im Nebenberuf in der Pfarrei St. Suso wirken, wo er am Sonntag, den 9. Dezember, im Hauptgottesdienst in sein Amt eingeführt wird.




