Chronik der Pfarrei Sankt Suso 1985 bis 1989
1985
Zur Vorbereitung auf das Patrozinium hält Pater Hilarius Barth aus Graz einen Vortrag zum Thema: »Der Dominikanerorden und sein Auftrag«. Während des Festgottesdienstes am Sonntag weiht Dekan Emanuel Frey die vierte Glocke dem Heiligen Albert dem Großen, einem Patron der Suso-Kirche. Sie ist 270 kg schwer, trägt die Inschrift »Hl. Albert, bitte für uns« und besitzt den Ton c". Bei einem anschließenden Stehempfang darf Konrad Streibert die Glückwünsche zu seinem 25jährigen Organistenjubiläum entgegen nehmen.

Weihe der Albert-Glocke 1985
Dem am 24. März erstmals für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählten Pfarrgemeinderat gehören an: Pfarrer Schäffauer, Diakon Bernhard Mette, Sr. Clementia, Sr. Franziska (Sr. Tresa John), Lucia Berchner, Dr. Michael Ebertz, Axel Goßner, Melchior Hauber (Herr Adolf Senn), Gerhard Hauser, Franz Hiller, Mechthild Hund, Rosemarie Isele, Eberhard Merk, Günther Rau, Winfried Ruther, Ilse Streibert. Vorstand: Günther Rau (Vorsitzender), Gerhard Hauser, Axel Goßner. Stiftungsrat: Pfarrer Schäffauer, Günther Rau, Lucia Berchner, Gerhard Hauser, Eberhard Merk, Winfried Ruther.
Die Mädchen verbringen ihr Sommerlager ein weiteres Mal in Selva GR, die Buben sind am Klausenpass in Unterschächen UR.
Im Herbst beginnt Thomas Trzebitzky seine Tätigkeit als Pastoralreferent mit Schwerpunkt Familienarbeit zu einem Drittel seiner Zeit in St. Suso (bis 1988). Zu zwei Dritteln arbeitet er für die Pfarrei St. Nikolaus in Allensbach.
1986
Beim Suso-Fest im Januar hält Weihbischof Wolfgang Kirchgäßner die Festpredigt.
Die Buben fahren nach Alt St. Johann SG ins Ferienlager, die Mädchen nach Unteriberg SZ.
1987
Der Prediger beim Suso-Fest ist Pater Dr. Hugo Eymann OSB aus Beuron.
An Pfingsten können mit dem 25jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Norbert Schäffauer, der 25jährigen Profess von Schwester Clementia sowie dem 30jährigen Dirigentenjubiläum und Abschied von Alfons Lehle gleich drei Jubiläen gefeiert werden. Die Festpredigt hält Prälat Dr. Bernd Kaut, der zusammen mit Pfarrer Cosmas K'othieno aus Kenia, dessen Studium durch Spenden der Suso-Pfarrei ermöglicht wurde, nach Konstanz gekommen war. Anschließend ist auf dem Platz vor der Kirche die Weihe einer Statue des seligen Heinrich Suso. Sie wurde als Meisterstück von Bildhauer Matthias Blessing geschaffen und der Gemeinde geschenkt.
Ziele der Ferienlager sind Aeschi bei Spiez BE (Buben) und Adelboden BE (Mädchen).
Nach den Sommerferien übernimmt Johannes Müller die Nachfolge von Herrn Lehle als Leiter des Kirchenchores.
1988
Im Jubiläumsjahr gehören 3.390 Katholiken zur Pfarrei St. Suso.
Am Patrozinium im Januar ist Erzabt Hieronymus Nitz OSB aus Beuron zu Gast.
Die 50-Jahr-Feier der Gemeinde St. Suso wird am Pfingstfest (22. Mai) begangen. Im Pfarrsaal dokumentiert ein Ausstellung die Geschichte, außerdem erscheint eine Festschrift.
Wie so oft sind die Ferienlager in Graubünden: Degen im Val Lumnezia bei den Mädchen, Lunschania bei den Buben.
Ziel der Pfarrwallfart am 21. August ist St. Nikolaus in Allensbach.
Anfang September wird Pfarrer Norbert Schäffauer bei einem Gemeindeabend verabschiedet.
Nachdem Melchior Hauber am 18. November verstorben war, übernimmt Elfriede Hauber bis zur ihrem plötzlichen Tod am 1. Mai 1990 den Vorsitz des Altenwerkes.
Pfarrer Stefan Weber von St. Gallus leitet für neun Monate die Pfarrei als Pfarradministrator.
Nach fast 22 Jahren übergibt Sr. Franziska-Maria Wagner die Leitung des Kindergartens an Sr. Tresa John.
Für die Firmung im Herbst weilt Bischof Dominik Kalata in St. Suso.
|
Pfarrer |
![]() |
1989
Am 14. März wird Karl-Berthold Endres zum Pfarrer von St. Suso bestellt. Seine Amtseinführung am 21. Mai nimmt Dekan Norbert Schäffauer vor.
Ziel der Pfarrwallfahrt am 24. September ist Reichenau-Niederzell.






