Maria
Maria
Der Jahreskreis entfaltet das Geheimnis unserer Erlösung durch Christus, Dabei tritt auch Maria in den Blick der Kirche, denn sie ist aufs engste mit dem Heilswerk Christi verbunden. Sie hat ihn nicht nur geboren, sondern hat vor allen anderen den Ruf Gottes vernommen und befolgt. Darum sagt Jesus zu der Frau) die Maria als seine Mutter selig preist: „ja, selig die das Wort Gottes hören und es befolgen" (Lk 11, 28). So ist sie in gläubigem Gehorsam seine und unsere Mutter geworden.
Die ältesten Marienfeste sind darum als Herrenfeste entstanden:
25. März Verkündigung des Herrn (Mariä Verkündigung)
02. Februar Darstellung des Herrn im Tempel (Mariä Lichtmeß)
01. Januar Gedächtnis der Mutter des Herrn
Wegen ihrer engen Verbindung mit Christus hat Gott Maria vom ersten Augenblick ihres Daseins an vor der Erbsünde bewahrt und ihr nach dem Tod als erster die endgültige Vollendung des Menschen in Christus geschenkt.
Daran erinnern zwei Feste:
08. Dezember Hochfest der unbefleckt empfangenen Jungfrau Maria
15. August Mariä Aufnahme in den Himmel (Mariä Himmelfahrt).
Weitere volkstümliche Marienfeste:
02. Juli Mariä Heimsuchung
08. September Mariä Geburt
12. September Mariä Namen
07. Oktober Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz
In jeder Woche ist der Samstag in besonderer Weise dem Gedächtnis Mariens geweiht. Der Monat Mai ist durch Marienandachten (Maiandachten) ausgezeichnet. Vor allem im Oktober sind die Gläubigen eingeladen, den Rosenkranz zu beten.Die Kirche schließt ihr tägliches Stundengebet mit einem Abendgruß an Maria. Auch die Volksandachten werden gern mit einem Marienlied beschlossen. Seit 1456 erinnert das Ave-Läuten (Engel des Herrn) dreimal am Tag an die Menschwerdung Gottes im Schoß der seligsten Jungfrau Maria.

Maria, meine liebste Mutter,
gib mir Dein Herz so schön,
so rein, so unbefleckt,
so voll von Liebe und Demut,
damit ich wie Du Jesus
empfange - und damit ich
eile Ihn anderen zu geben.
(Mutter Teresa)






