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2. Tag: Weihe der Pläne Gottes für mein Leben

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Eröffnung: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geis­tes. Amen.


Gebet: Komm, Heiliger Geist, kommt, Feuer der Liebe! Komm, Vater der Armen, ergriffen von meinen Wunden. Herr, du hast mich auserwählt seit meiner frühesten Kindheit und ich darf mich das Werk Deiner Liebe nen­nen.“ (hl. Theresia von Lisieux)


Glaubensbekenntis:


Schriftlesung: „So haben doch wir nur einen Gott, den Vater. Von ihm stammt alles, und wir leben auf ihn hin. Und einer ist der Herr: Jesus Chris­tus. Durch ihn ist alles, und wir sind durch ihn.“ (1 Kor 8, 6)Gedanke eines Heiligen: „Ich danke Dir für alle Deine Gaben! Bewahre sie mir, bitte, denn Du hast sie mir gegeben und so bewahrst du mich selber. Alle Güter, die Du in mich hineingelegt hast, sollen wachsen und sich mehr und mehr entfalten und ich möchte in Vertrauen mit Dir leben, weil ich ja mein Sein und mein Leben von Dir empfangen habe.“ (hl. Augustinus)Betrachtung: „Der Herr hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat er meinen Namen genannt.“ (Jes 49, 1) Die Bibel sagt auch: „Du hast mein Inneres geschaffen, mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir, dass du mich so wun­derbar gestaltet hast. Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.“ (Ps 139, 13-14)Ja, es ist Gott, der uns gewollt hat und der uns das Leben gegeben hat. Er hat uns nach Seinem Bild geschaffen. Er hat uns außergewöhnliche Gaben gegeben. Er hat uns auch zu „Wesen der Liebe“ gemacht, geschaffen für die Liebe. Er hat über uns Worte des Segens gesprochen und tut es immer noch, Worte, die Verheißungen des Glücks sind.Von Ewigkeit her ist es Sein Wunsch, dass wir lernen zu werden, was wir wirklich sind: Kinder des Vaters, die frei sind, die in Seiner Liebe leben, in der Sicherheit Seiner ständigen Gegenwart mit uns. Wie auch immer unsere Vergangenheit war, so soll uns jetzt diese Weihe helfen, dass wir ein neues Leben in der Liebe, ein Leben in Fülle beginnen können. Gott unser Vater, erlaube uns, an Deine Verheißungen zu glauben, die sich durch das Kommen von Jesus Christus erfüllt haben, der uns in Freude und im Leiden den Sinn unseres Lebens schenkt.


Gedanken von Papst Johannes Paul II.: „Wir allein könnten nicht das erfassen, wozu wir geschaffen worden sind. Es ist eine Verheißung (Zusage, Zusicherung, Versprechen) die in uns ist und, um sie zu erfüllen, entdecken wir unser Unvermögen. Aber der Sohn Gottes, der unter die Menschen gekommen ist, hat bestätigt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14, 6). Gemäß der bedeutsamen Aussage des hl. Augustinus, wollte Christus „einen Ort schaffen, wo es jedem Menschen möglich ist, dem wahren Leben zu begegnen“. Dieser „Ort“ ist Sein Leib und Sein Geist, in denen die ganze menschliche Wirklichkeit, zurückge­kauft, vergeben, erneuert und vergöttlicht ist. Tatsächlich wurde das Leben eines jeden gedacht und gewollt, schon bevor es die Erde gab, und wir können wirklich mit dem Psalmisten wiederholen: „Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich… Du hast mein Inneres geschaffen, mich gewoben im Schoß meiner Mutter“ (Ps 139). Dieses Leben, das in Gott war seit dem Anfang (Joh 1, 4), ist ein Leben, das sich gibt, das keiner für sich bewahrt und das, ohne sich zu bewahren, sich frei mitteilt. Er ist das Licht, „das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet“ (Joh 1, 9). Er ist Gott, der unter uns gewohnt hat (Joh 1, 14), um uns den Weg der Unsterblichkeit zu zeigen, der den Söhnen Gottes eigen ist, und um uns diesen Weg gangbar zu machen. (Botschaft zum 8. Weltjugendtag, 15.08.1992)


Vertiefung: Welche Bereiche in Deinem Leben kannst Du noch nicht als Geschenk für Dich annehmen? Gibt es eventuell Seiten in Deinem Leben, die abgestorben sind? Du kannst diese im Gebet Jesus bringen und Ihn bitten, diese Bereiche zur Auferstehung und zu einem neuen Leben zu führen.

Gesätz des Rosenkranzes in den Anliegen der Gottesmutter:


Weihegebet: Maria, Du warst immer voller Vertrauen in die Liebe Gottes, und Du hast ein volles „ja“ gesagt zu Seinem Plan für dein Leben. Mit Dir glaube ich an diese wunderbare Bestimmung, die Gott für mein Leben hat. Ja, ich begreife noch nicht ganz, wie kostbar ich bin und wie wichtig für Ihn. Ich weihe Dir, Maria, alle meine Entmutigungen gegenüber mei­nem Leben, damit Du mir hilfst, ein völliges Vertrauen in den Liebesplan Gottes für mich zu haben, und damit ich Tag für Tag diesen Plan entde­cken, ihn annehmen und ihn voll und ganz mit Deiner Hilfe erfüllen kann. Amen.

Abschluss: Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib. Amen.


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